Deutsche EuroShop hat Sorgen vor den Ergebnissen aus dem Weihnachtsgeschäft

Die Regelungen zu 2G im Handel sind gerade für kleine Unternehmen eine große Schwierigkeit. Aber auch an der Börse werden die Aktionäre unruhig und das hat seinen Grund. Eine der Aktien, die sich bereits ins Minus bewegt, ist die Deutsche EuroShop. Die Einnahmen basieren auf zahlreichen Beteiligungen in verschiedenen Einkaufszentren. Durch die 2G-Regelungen ist zur Weihnachtszeit jedoch mit starken Umsatzeinbrüchen zu rechnen.

Informationen zur Deutsche EuroShop

Das Unternehmen Deutsche EuroShop AG wurde bereits im Jahr 1997 gegründet und bringt damit ein umfassendes Wissen im Bereich der Investitionen mit. Seit dem Jahr 2000 wird das Unternehmen unter der Deutsche EuroShop geführt. Mit dem Jahr 2001 ist das Unternehmen an die Börse gegangen und konnte sich hier stabilisieren. 2003 wurde die Aktiengesellschaft in den SDAX aufgenommen, ein Jahr später dann in den MDAX.

Die Pandemie hat auch bei der Deutsche EuroShop AG ihre Spuren hinterlassen. Das beginnt bereits damit, dass es zu starken Mietausfällen gekommen ist, die zu einer Abwertung von rund 5 % geführt haben.

Deutliche Unterschiede im Vergleich zu den vorherigen Jahren

Erste Vergleiche zeigen, dass es einige Unterschiede zu den vorherigen Jahren gibt. Ohne die Regelungen von 2G konnte die Deutsche EuroShop in den Zentren eine Frequenz von 75 % im Vergleich zu den Weihnachtsgeschäften vor der Pandemie verzeichnen. Damit schien es, als würden die Verluste überschaubar bleiben. So haben Einschätzungen gezeigt, dass die Umsätze sogar eine Höhe von bis zu 90 % erreicht haben. Durch die Entscheidung für 2G im Einzelhandel wird sich dies nun auch auf die Umsätze auswirken, wie auch der Vorstandschef der Deutsche EuroShop bereits mitgeteilt hat. Der Zugang ist damit beschränkt für Personen, die entweder geimpft oder genesen sind.

Doch nicht nur die Einschränkungen für den Personenkreis können die Umsätze deutlich beeinflussen. Selbst Personen, die Zutritt zu den Centern bekommen, müssen an jedem Geschäft einen Nachweis erbringen. Dies verlagert die Einkäufe in diesem Jahr deutlich ins Online-Geschäft. Wie schon im vergangenen Jahr wird auch in diesem Jahr daher vermutet, dass es zu starken Einbrüchen kommt, die einen Einfluss auf die Aktie des Unternehmens nehmen können.

Erste Kurseinbrüche sind bereits zu erkennen

Bisher haben sich Aktionäre darüber freuen können, dass die Aktie von Deutsche EuroShop einen Zugewinn verzeichnen konnte. Inzwischen hat sich hier jedoch eine Wende gezeigt und der Kurs lenkt langsam nach unten. Unsicherheit bei den Anlegern steigt, was zu einem schnellen Verkauf führen könnte, der ebenfalls einen Einfluss auf den Kurs hat.

Inwiefern nun 2G als erst einmal längere Lösung für den Einzelhandel angesehen wird oder ob mit einer Rücknahme der Regeln zu rechnen ist, wenn sich die Zahlen der Infektionen ebenfalls rückläufig zeigen, ist noch nicht zu erkennen. Allerdings gilt die Deutsche EuroShop als eine Aktie, die eine gewisse Stabilität in das Portfolio bringen kann, auch wenn sie nicht den höchsten Sicherheitsfaktor hat. Immer wieder gibt es Diskussionen darüber, dass der Einzelhandel in den Städten deutlich abnimmt und das Geschäft in den Online-Bereich verlagert wird. Was scheinbar erst kleine Geschäfte getroffen hat, wirkt sich immer mehr auch auf Einkaufszentren aus und kann so ebenfalls den Kurs von Deutsche EuroShop beeinflussen.

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