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Inflations-Schock reißt die Märkte in die Tiefe

Gestern wurden in den USA neue Zahlen zur Inflation veröffentlicht. So haben sich die Verbraucherpreise in den Vereinigten Staaten im Vergleich zum letzten Monat um 0,8 % erhöht. Die Analysten waren dabei nur von einer Steigerung von 0,2 % ausgegangen. Die starke Inflation führte dann zu einem dramatischen Kurssturz. So fielen beispielsweise die Kurse an der US-amerikanischen Technologiebörse Nasdaq binnen kurzer Zeit um 300 Punkte. Der Dow Jones Index gab sogar um mehr als 600 Punkte nach. Im Folgenden analysieren wir, wie man als Anleger auf die aktuelle Situation reagieren sollte.

Warum ist die Inflation auf einmal so hoch?

Finanzexperten warnen bereits seit Längerem davor, dass die Inflation stark zunehmen wird. Auslöser hierfür ist die Corona Krise. Denn diese sorgt zum Beispiel dafür, dass nach wie vor Probleme bei den weltweiten Lieferketten bestehen. Dies führt wiederum dazu, dass viele Produkte teurer werden.

Ein weiteres Beispiel ist der Chipmangel: So haben sich sehr viele Menschen aufgrund der Corona Situation dazu entschieden, in neue Laptops, Smartphones und Tablets zu investieren. Dies führt mittlerweile sogar dazu, dass die Automobilindustrie aufgrund fehlender Chips ihre Produktion verlangsamen muss.

Die Nachfrage kann daher durch das bestehende Angebot nicht befriedigt werden. Dies wiederum sorgt für steigende Preise und damit für Inflation.

Was kann der Staat gegen den Inflations-Schock unternehmen?

Um die Inflation zu bremsen, können die Notenbanken die Leitzinsen erhöhen. Denn dadurch erhöht sich der Preis für Kredite, es wird daher teurer, Produkte „auf Pump“ zu finanzieren. Dies wiederum sorgt dafür, dass die Nachfrage abnimmt und die Preise weniger stark ansteigen.

Das Problem besteht allerdings darin, dass diese Maßnahmen dafür sorgen, dass die Wirtschaftsleistung sinkt. In der aktuellen Corona Situation wäre dies äußerst kontraproduktiv.

Werden die Notenbanken die Zinsen tatsächlich erhöhen?

Die Angst der Märkte vor steigenden Zinsen konnte man gestern, wie gesagt, sehr gut beobachten. Auch die Notenbanken wissen, dass die Zinsen möglichst niedrig bleiben müssen, damit die Aktienkurse nicht einbrechen. Auch aus diesem Grund toleriert die US-amerikanische Notenbank im Moment höhere Inflationsraten.

Daher sollten die Zinsen auch noch eine ganze Weile auf sehr niedrigem Niveau bleiben. Der gestrige Kurssturz war daher mit hoher Wahrscheinlichkeit nur eine Überreaktion.

Aktienmärkte haben noch viel Potenzial nach oben

Insgesamt haben die Aktienmärkte in Europa und den USA nach wie vor sehr viel Wachstumspotential. Dies liegt auch daran, weil die Regierungen immer weitere Hilfspakete schnüren, um die Corona Krise zu bekämpfen. Ein großer Teil dieser Liquidität landet im Endeffekt an den Finanzmärkten und sorgt dort für Kursanstiege. Diese Situation sollte sich auch in Zukunft weiter fortsetzen.

Keine Angst vor der Inflation!

Im Moment sollte man sich daher als Anleger keine allzu großen Sorgen um die Inflation machen. Vielmehr bietet die aktuelle Korrektur die Möglichkeit, um zu günstigeren Preisen in den Markt einsteigen zu können.

Überhaupt können Sie bei einem CFD Broker sowohl mit steigenden als auch mit fallenden Kursen Geld verdienen. Sehr gute Anbieter für das Trading mit CFDs finden Sie beispielsweise auch in unserem Broker Vergleich.

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