Physische Nachfrage nach Gold steigt weiter

Auch wenn der Goldpreis Ende Januar deutlich verlor, steigt die physische Nachfrage nach dem Edelmetall weiter an. Dabei soll insbesondere in China ein hoher Bedarf nach Gold vorliegen, welcher sich innerhalb des vergangenen Jahres, im Vergleich zum Vorjahr, um über ein Drittel erhöhte. Ein derartiger Anstieg soll in Zusammenhang mit der entspannteren Lage rund um die Corona-Pandemie stehen. Diese soll dafür gesorgt haben, dass sich die Wirtschaft in China so weit erholen konnte, dass der Verbrauch an Gold merklich anstieg. Experten nehmen an, dass die Nachfrage nach physischem Gold auch in diesem Jahr weiter steigen könnte.

Sinkende Goldpreise nehmen keinen Einfluss auf physische Nachfrage

Ende Januar zeigte sich bei dem Preis für Gold eine sichtliche Abwärtstendenz, die sich jedoch nicht auf die physische Nachfrage nach dem Edelmetall auswirkte. Im Gegenteil, die Nachfrage nach physischem Gold steigt weiter an und dies trotz sinkender Preise. Insbesondere in China konnte ein hoher Bedarf nach dem Edelmetall festgestellt werden.

Bereits im vergangenen Jahr stiegt in China so der Bedarf, im Vergleich zum Vorjahr, um über ein Drittel an. Im Jahre 2021 wurde dabei eine Zunahme von 36,53 Prozent festgestellt, was zu einer Zahl von 1.120,9 Tonnen des Edelmetalls führt. Ein Großteil des Bedarfs soll sich hier innerhalb der Schmuckbranche befinden. Im Jahresvergleich wurde der Verbrauch an Gold für Schmuck mit einem Anstieg auf 711,29 Tonnen gemessen, was einer Prozentzahl von 44,99 entspricht.

Für Goldmünzen sowie Goldbarren soll im vergangenen Jahr eine Zunahme im Bedarf von 26,87 Prozent vorgelegen haben, was 312,86 Tonnen entspricht. Experten gehen davon aus, dass es in diesem Jahr zu ähnlichen Entwicklungen kommen könnte. Doch dies muss zum jetzigen Zeitpunkt noch abgewartet werden.

Die Goldproduktion in China sinkt

Trotz dessen, dass der Bedarf nach physischen Gold in China steigt, sinkt gleichzeitig die Goldproduktion des Landes. Wird ein Vergleich zu den beiden Jahren 2020 und 2021 gezogen, dann lässt sich hier ein Rückgang von 9,95 Prozent feststellen, was 328,98 Tonnen des Edelmetalls ausmacht.

Dieser Rückgang soll durch Schließungen von Minen zustande gekommen sein, die sich innerhalb der wichtigsten Goldproduktionsbezirke in China befinden. So mussten Minen in Henan und auch Shandong geschlossen werden, da diese einer Sicherheitsinspektion nicht standhalten konnten. Doch auch, wenn China selbst weniger Gold produziert, der Bedarf steigt weiter an. Doch trotz guter Nachfrage zeigt sich der Goldpreis ernüchternd.

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Fazit: Hoher Bedarf nimmt keinen Einfluss auf Goldpreis

Bei Gold handelt es sich seit jeher um ein viel gehandeltes Edelmetall. Trotz dessen verlor der Goldpreis in den vergangenen Wochen und dies trotz steigender Nachfrage nach physischem Gold. Ein besonders hoher Bedarf entsteht dabei in China. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Bedarf nach dem Edelmetall innerhalb des letzten Jahres sichtlich an. Anleger handeln das Edelmetall besonders gerne bei Online-Broker über CFDs und nutzen so auch fallende Kurse für Gewinne.

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